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	<title>Willkommen bei Elmar Borrmann</title>
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		<title>Elmar Borrmann im Interview: Deutsche Siege bei Fecht-WM durchaus realistisch</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 09:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Elmar Borrmann]]></category>
		<category><![CDATA[Fecht-WM]]></category>

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		<description><![CDATA[München, im Oktober 2011: Der Fechtexperte Elmar Borrmann gewährt während eines Interviews „weltmeisterliche“ Einblicke in die Fecht-Szene. Außerdem gibt er seine persönliche Einschätzung zu den deutschen Medaillenaussichten bei der diesjährigen Fecht-WM im sizilianischen Catania ab. Für Elmar Borrmann, selbst Fechter &#8230; <a href="http://www.elmar-borrmann.com/elmar-borrmann-im-interview-deutsche-siege-bei-fecht-wm-durchaus-realistisch/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, im Oktober 2011: Der Fechtexperte Elmar Borrmann gewährt während eines Interviews „weltmeisterliche“ Einblicke in die Fecht-Szene. Außerdem gibt er seine persönliche Einschätzung zu den deutschen Medaillenaussichten bei der diesjährigen Fecht-WM im sizilianischen Catania ab.</strong></p>
<p>Für Elmar Borrmann, selbst Fechter mit Leib und Seele, wurde der Weltmeister- und Olympiatraum gleich mehrfach Realität: Für seine größten sportlichen Erfolge, den Weltmeistertitel bei der Fecht-WM in Wien 1983 und zweimal olympisches Gold mit der Degenmannschaft in Los Angeles (1984) und Barcelona (1992), hat er hart gearbeitet. Ohne Disziplin geht es nicht, weiß Elmar Borrmann. „[…] wir (waren) damals bereit, den Sport in den absoluten Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen“, sagt er im Interview. Diese absolute Hingabe gäbe es heute, bis auf einige Ausnahmen wie den viermaligen Weltmeister Peter Joppich oder den Degen-Europameister Jörg Fiedler, nicht mehr, meint Borrmann.<br />
<span id="more-26"></span><br />
Durch seine langjährige Erfahrung als Profisportler kann der Fachmann die aktuelle Lage im deutschen Fechtsport gut einschätzen: Die deutschen Fechter seien zur WM gut aufgestellt. Mit Britta Heidmann und Peter Joppich verfüge das deutsche Team über Sportler, die schon seit Jahren zu den Besten Ihrer Disziplin zählen, so Elmar Borrmann weiter. Auch dem Herrendegen mit dem amtierenden Europameister Jörg Fiedler sowie dem Damen- und Herrenflorett rechnet Elmar Borrmann im Interview gute Medaillenchancen aus.</p>
<p>Doch nicht nur die diesjährige Weltmeisterschaft, auch die aktive Zeit als Profi-Fechter, hat Elmar Borrmann noch vor Augen. Bei der WM 1986 fesselte er während des mehrstündigen Finales gegen Sergej Krawtschuk aus der UdSSR zahlreiche Zuschauer an den Bildschirm und setzte sich schließlich mit 5:0 durch. Damit sicherte Elmar Borrmann der deutschen Mannschaft ihren dritten Titelgewinn in Folge. Der „Meister der Defensive“ hatte seine Fechtjacke zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon abgelegt, da der letzte zum Sieg notwendige Treffer durch seinen Mannschaftskameraden Volker Fischer greifbar schien. Als dann der unterwartete Ausgleich gelang, bewährte sich die erprobte Taktik von Elmar Borrmann, der er neben einigen Titeln auch seinen Spitznamen verdankt: so lang wie nötig abwarten und dann, im entscheidenden Moment, den gezielten Treffer landen. </p>
<p>Auf diese Tugenden kommt es auch im Berufsleben an, denn, so Elmar Borrmann, „um im Leben erfolgreich zu sein, gelten die gleichen Regeln wie im Sport.“</p>
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		<title>Fechtweltmeister Elmar Borrmann: „Die deutschen Fechter sind derzeit gut aufgestellt“</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 14:48:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Elmar Borrmann]]></category>

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		<description><![CDATA[München, im September 2011: Er fesselte die TV-Zuschauer bei der Fecht-WM 1986 vor den Fernseher. Heute äußert sich der Fechtweltmeister von 1983, Elmar Borrmann, im Interview über seine Nachfolger. In einem aktuellen Interview spricht er mit der Online-Journalistin Ines Kallbach &#8230; <a href="http://www.elmar-borrmann.com/fechtweltmeister-elmar-borrmann-die-deutschen-fechter-sind-derzeit-gut-aufgestellt/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>München, im September 2011: Er fesselte die TV-Zuschauer bei der Fecht-WM 1986 vor den Fernseher. Heute äußert sich der Fechtweltmeister von 1983, Elmar Borrmann, im Interview über seine Nachfolger. In einem aktuellen Interview spricht er mit der Online-Journalistin Ines Kallbach über die aktuell anstehende Fecht-Weltmeisterschaft und die deutsche Fechtwelt im Allgemeinen. Außerdem vergleicht er den Fechtsport der Vergangenheit mit dem der Gegenwart und erklärt, wie er zu seinem legendären Titel „Meister der Defensive“ kam.</strong></p>
<p>Herr Elmar Borrmann, im Oktober steht mit der Fechtweltmeisterschaft in Catania, Sizilien, das in diesem Jahr wohl wichtigste Event des internationalen Fechtsports auf dem Programm. Was meinen Sie: Wie wird sich das deutsche Team auf der WM 2011 gegen die starke Konkurrenz behaupten können?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>Ich denke, die deutschen Fechter sind derzeit gut aufgestellt und haben im Herrenflorett, im Damendegen und im Herrendegen mit dem aktuellen Europameister Jörg Fiedler gute Medaillenchancen. Auch Britta Heidmann sowie Peter Joppich gehören seit Jahren zu den Besten der Besten.<br />
</em><br />
Sie waren Fechtweltmeister im Einzel 1983, gewannen 1984 und 1992 olympische Goldmedaillen. Viele fragen sich: Welche sportlichen Triumphe waren für Elmar Borrmann eigentlich ganz persönlich die wichtigsten?<br />
<span id="more-6"></span><br />
Elmar Borrmann: <em>Der Traum eines jeden Leistungssportlers ist es, einmal in seiner Disziplin Weltmeister oder Olympiasieger zu werden. Daher sind mein WM-Titel 1983 in Wien und der Gewinn der Goldmedaillen bei den olympischen Spielen in Los Angeles und Barcelona mit der Degenmannschaft meine größten Erfolge.</em></p>
<p>Viele Sportinteressierte erinnern sich noch an das dramatische mehrstündige Finale der WM 1986. Sie setzten sich damals mit 5:0 gegen Sergej Krawtschuk aus der UdSSR durch und sicherten der deutschen Mannschaft den dritten Titelgewinn in Folge. Wie bewerten Sie die Ereignisse heute, 25 Jahre später?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>Das war ein dramatischer Wettkampf, an den ich immer gerne zurückdenke. Mein Mannschaftskamerad Volker Fischer hatte die Sache in der Hand. Mit einem Sieg gegen seinen russischen Gegner hätte er alles klar machen können. Ich wusste: verliert er, würde die Entscheidung im letzten Kampf entschieden. Volker Fischer ging schnell in Führung, führte 4:1 &#8211; noch ein Treffer und wir sind Weltmeister. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt schon meine Fechtjacke ausgezogen. Nun passierte das Unfassbare: Der Russe glich aus und gewann den Kampf noch mit 5:4! Nun lag es bei mir, für die Mannschaft und mich, den Titel zu holen. Ich war sehr konzentriert und siegessicher. Ich gewann schließlich mit 5:0.</em></p>
<p>Bei vielen Sportkommentatoren galten Sie in der 80er Jahren als „Meister der Defensive“. Wie kam es zu diesem Titel?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>Ich hatte Momente in meiner Fechtlaufbahn, bei denen ich lange zuwartete und dann im richtigen Augenblick den entscheidenden Treffer setzte. Das brachte mir dieses Image ein.</em></p>
<p>Ihr ehemaliger Teamkamerad Volker Fischer bewertet die aktuelle Fechterszene kritisch. Ein Erfolgsteam wie damals sei heute nicht mehr denkbar, es fehle an der Bereitschaft zu hartem Training. Wie bewerten Sie die deutsche Fechtwelt? Und welchen Rat würden Sie jungen Fechttalenten mit auf den Weg geben?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>Im Gegensatz zu heute waren wir damals bereit, den Sport in den absoluten Mittelpunkt unseres Lebens zu stellen. Heute wollen die Menschen diese Eindimensionalität in diesem hohen Maße nicht mehr zulassen. Ausnahmen gibt es aber auch heute: Zum Beispiel Peter Joppich, unser viermaliger Weltmeister.<br />
</em><br />
In welcher Form sind Sie dem Fechtsport verbunden geblieben? Schauen Sie zum Beispiel im Fechtzentrum Tauberbischofsheim ab und zu vorbei?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>Leider bin ich heute beruflich sehr eingespannt und lebe auch nicht mehr in Tauberbischofsheim. Daher ist mein Kontakt eher selten, aber ich beobachte die Szene nach wie vor.</em></p>
<p>Thomas Gerull, Arnd Schmitt und natürlich Sie, Elmar Borrmann: Die prominenten Olympia-Fechter von einst, waren auch nach dem Ende ihrer sportlichen Karriere erfolgreich. Lehrt der Fechtsport Tugenden, auf die es auch im Berufsleben ankommt – zum Beispiel Disziplin und Selbstbeherrschung?</p>
<p>Elmar Borrmann: <em>In jedem Fall. Man hat gelernt, sich Ziele zu setzen und für deren Erreichung alles zu tun. Um im Leben erfolgreich zu sein, gelten die gleichen Regeln wie im Sport.</em></p>
<p>Herr Elmar Borrmann, wir danken Ihnen für das Interview.</p>
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